Archiv für den Monat April 2016

Ohne Kirche am Grab

Trauerfeier für eine sozialdemokratische Bekannte, die aus der Kirche ausgetreten ist. Sie wollte, dass ich die Feier gestalte. Sie wusste aber, von einer Kuh kann man nur Milch erwarten und von einem Pfarrer nur das Evangelium. Ihre Erben sind unkirchlich, die meisten Anwesenden aber eher pietistisch. Was<sagt man da? Nach einer ausführlichen Würdigung ihres Lebens spreche ich bewusst als Theologe:

„Wir haben seinerzeit natürlich viel über die Rolle der Kirchen – man muss ja immer in der Mehrzahl denken und kann nicht von den Quäkern bis zu den Orthodoxen alle in einen Topf werfen! –  in der Geschichte diskutiert. Sie ließ sich selten umstimmen, obwohl ihr Geschichtsbild m.E. einseitig war. Sie ignorierte oft die vielen positiven Engagements, etwa im Kampf gegen die Nazis oder später in der DDR gegen die Stalinisten.

Einig waren wir uns aber im Kampf für mehr Gerechtigkeit in der Welt. Schließlich hat die evangelische Kirche „Brot für die Welt“ schon gegründet als die Politik noch kolonialistisch dachte.

Es wäre spannend gewesen, wenn sie die Sitte der Herrnhuter übernommen hätte, die jedes Gemeindeglied bitten, einen eigenen Lebenslauf zu schreiben. Der wird dann bei Beerdigungen verlesen. Er zwingt jedes Mitglied, sich beizeiten Gedanken zu machen, was man geistig der Nachwelt vermitteln möchte, was einem im Leben wichtig gewesen ist. Es ist immer auch eine Übung der Selbsterforschung. Denn dann kann man schlecht ausweichen. Es interessiert nicht mehr die Frage, was andere gemacht haben, was „die“ Kirche gemacht hat, sondern nun sind wir gefragt, was wir mit unserem Leben angestellt haben.

Das gilt ja auch für uns hier. Eine oder einer von uns wird die oder der nächste sein, der gehen muss. Und es geht durchaus nicht immer der Reihe nach. Auch junge Menschen sterben.

So tröstlich es ist, wenn wir die Verstorbene im Herzen bewahren, so muss doch klar sein, dass auch unser Herz stirbt. Unser Bild und unsere Erinnerung ist wie alles Menschliche begrenzt.

Darum schauen wir Christen bei einer Beerdigung nicht nur zurück, sondern auch nach vorn: Wer oder was kommt? Der Materialismus sagt: Nichts! Es ist aus! Doch Menschen konnten sich damit nie abfinden. Darum entstehen in allen Völkern Religionen. Echter Atheismus ist sehr heroisch und darum selten. Die meisten suchen sich  eine Ersatz-Religion. Die Verstorbene wusste: ich stehe für die evangelische Konfession, die für mich am besten Grundvertrauen, Freiheit und soziales Engagement verbindet.

Ich sagte eingangs, dass wir nur Puzzleteile, Fragmente des Bildes eines Menschen kennen. Übrigens kennen wir auch gerade als Wissenschaftsmenschen immer nur Ausschnitte und nie „das Ganze“. Das Ganze kann nur ein Allwissender, eben Gott ansehen. Tatsächlich meint die mythologische Lehre vom „Jüngsten Gericht“, dass die Teile unseres Lebens wieder zu einem Ganzen gefügt werden. Es meint nicht – wie man im Mittelalter vor Martin Luther meinte – dass wir hingerichtet werden, sondern wir werden aufgerichtet.

Ich weiß nicht, was sich ihre Eltern bei der Taufe dachten. Fakt aber ist: Lydia trägt den Namen der ersten Christin in Europa. Wer die Bibel kennt, der erinnert sich an den Abschnitt aus der Apostelgeschichte. Der Apostel Paulus steht am Ufer Kleinasiens, wo heutzutage in der Türkei viele Flüchtlinge auf eine Überfahrt nach Europa hoffen. Im Traum hat er die Stimme eines Mazedoniers gehört: „Komm herüber und hilf uns.“ So begründet sich Mission. Paulus und seine Mitarbeiter setzen über und kommen nach Philippi.

Paulus geht nicht in den Tempel zu den Männern, sondern an eine Gebetsstätte, wo sich Frauen am Fluss versammeln. Diese galten in der römisch-griechischen Antike nichts, wurden wie Vieh angesehen. Doch eine starke Frau hatte ein Geschäft mit Purpur aufgemacht und war reich geworden: Lydia. Es heißt über sie:  „Gott tat ihr das Herz auf, so dass sie bereitwillig auf die Worte des Paulus acht gab.“ Was waren das für Worte? Religion hatten in der Antike Juden und Griechen. Juden hofften, durch Beachtung der Tora-Gebote in die kommende Welt einzugehen. Griechen glaubten an die Unsterblichkeit der Seele und betrachteten den Körper als Gefängnis.

Religion brauchte Paulus nicht zu bringen. Er hat es später im Brief an die Philipper noch einmal aufgeschrieben. Nachdem er ausführt, wie Christen mit Liebe die Welt verändern können, wird er sogar scharf gegen Leute, die nur einen Gott kennen: „ihren Bauch“. „Wichtig ist ihnen allein, was man sehen und greifen kann.“ Aber das ist eben nicht die ganze Wirklichkeit. Darum verkündet Paulus: „Wir gehören am Ende nicht mehr auf die Erde. Wir sind Bürger des himmlischen Reiches. Von dort erwarten wir den, der uns rettet, unseren Herrn Jesus Christus, der unsere arme und elende Menschengestalt verwandeln wird. Er wird ihr die neue Schönheit des himmlischen Menschen geben, so dass wir ihm gleich sind.“ Phil.3,20.

Und die Konsequenz für dieses Leben? Die beschreibt Paulus in Kapitel 4: „Freut euch, die ihr in Christus lebt, allezeit. Und noch einmal sage ich: Freut euch! Eure Güte mache allen Menschen Freude…Und der Friede Gottes, der so viel stärker ist, als unsere Gedanken verstehen, sei ein Schutzwall, eine Wacht, um eure Herzen und Gedanken, damit nichts und niemand euch von Jesus Christus trenne.“

So schreibt Paulus der Lydia und anderen der Gemeinde von Philippi. Wenn wir wollen, schreibt er das auch uns. Ein Wort, mit dem wir nicht  nur leben können. Sondern auch getrost sterben.“

Wir schließen die Trauerfeier mit dem gemeinsam gesprochenen Vaterunser und dem aaronitischen Segen.

 

 

Theologisches Wissen

Als Wissenschaftspublizist und Sachbuchautor veröffentlichte Martin Urban mehrere erfolgreiche Titel zu theologischen, philosophischen und psychologischen Themen. In seinem neuesten Buch „Ach Gott, die Kirche! – Protestantischer Fundamentalismus und 500 Jahre Reformation“ kritisiert er alles, was er für rückwärtsgewandt hält.

Die Kirche rutscht ab in den Fundamentalismus, indem sie die Erkenntnisse der Wissenschaften – die Theologie eingeschlossen – nicht beachtet, die der Naturwissenschaften nicht versteht und auf archaischen Vorstellungen beharrt, die bereits seit hundert Jahren zumindest theologisch angezweifelt werden… . Bisher haben insbesondere die historisch-kritischen Forscher Angst die Dinge auszusprechen.“

Starker Tobak! Allerdings wenig originell. „Kirchen-Bashing“ in Medien wird allmählich Mode. Als jemand, der vierzehn Jahre in einer evangelischen Bildungsanstalt gearbeitet hat, finde ich die Vorwürfe ziemlich unbegründet. Nun sagen manche: „Ja, die Evangelischen Akademien oder Kirchentage – das sind eben die Ausnahmen.“ Ein ahnungsloser Vorwurf von Leuten, die die Kirche nur aus den Medien kennen. Ich gehe am Sonntag zum Gottesdienst nach Pfrondorf. Der Tübinger Neutestamentler Michael Tilly hält eine „Lehrpredigt“ zum Thema „Jesus – was wissen wir wirklich?“ Das klingt nach einer Illustriertenschlagzeile. Er schreibt ja auch für „P.M. History“ (Heft 3 / 2016).

Tatsächlich hören wir aber einen ausführlichen Überblick der Jesus-Forschung von Reimarus im 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Noch immer passt die Erkenntnis Albert Schweitzers in seiner „Geschichte der Leben-Jesu-Forschung“, dass die meisten Forscher ein Bild Jesu malen, das ihrem Spiegel-Bild entspricht. Der Sozialist findet einen sozialistischen Jesus, der Mystiker einen mystischen usw.

Nach einer ganz radikalen Sicht im 19. Jahrhundert, als man bezweifelte, ob Jesus überhaupt gelebt hat, nähern sich die heutigen Forscher wieder stärker der Sicht der Evangelien an. Es gilt auch nicht mehr das Kriterium meines Lehrers Ernst Käsemann, der nur für echt jesuanisch hielt, was weder jüdisch noch kirchlich ist. Mir hat das damals schon nicht eingeleuchtet. Warum sollte ein jüdischer Wanderrabbiner nicht aus der jüdischen Überlieferung schöpfen? Und warum sollte die ersten Christen komplett andere Überzeugungen vertreten als Jesus, dem sie nachfolgen wollen? Ich zucke allerdings zusammen als Professor Tilly die Überzeugung meines berühmten Lehrers zum „Unfug“ erklärt. So ändern sich die Zeiten!

Eine Biografie können die heutigen Forscher nicht schreiben, aber wir wissen mehr über die sozialen und politischen Zustände der Umwelt Jesu. Auf diese Weise bewahrheiten sich viele seiner Worte und Handlungen.

Zu meiner Überraschung kann Professor Tilly auch den Wundergeschichten mehr abgewinnen als frühere Exegeten. Er spricht von einer „kulturellen Enzyklopädie“, die die historischen Vorstellungen begreifbar machen. Er erwähnt Erfahrungen aus Afrika, wo „Wunderheilungen und Exorzismen funktionieren“. Als ich im Nachgespräch nachfrage, erzählt er mir von Erfahrungen in Ghana, die den meinigen in Tansania entsprechen. Gern hätte ich mit ihm weiter diskutiert.Auf alle Fälle ist mir wieder klar, dass unser Weltbild ein zeitlich und regional beschränktes ist.

Die Pfrondorfer sind übrigens theologische Kritik gewohnt. In den siebziger Jahren pilgerten Studenten dorthin, um Dr. Heinrich Buhr zu hören. Der war ein radikaler Aufklärer der Bultmann-Schule.

Tja, es zeigt sich mal wieder: Kritischer müssten Theologiekritiker wie Martin Urban sein.

 

 

Paul Tillich über Frieden

Normalerweise wiederhole ich keine alten Predigten. Heute habe ich es aus Zeitnot in der Albert-Schweitzer-Kirche (natürlich aktualisiert und verändert) doch getan. Sie hat mir vor allem wegen der Zitate von Paul Tillich gefallen, die mir prophetisch erscheinen. Ursprünglich hatte ich die Ansprache am 22.4.2006 anlässlich der Tagung „Wider den Fundamentalismus“ (mit der Deutschen Paul-Tillich-Gesellschaft) in der Evangelischen Akademie  Bad Boll gehalten.

Joh.14,27 : „Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“

Dieser Bibelvers wird traditionell in Württemberg als Segensspruch am Grab gesprochen. Als ich als Vikar meinen Ausbildungspfarrer zur ersten Beerdigung auf den Tübinger Bergfriedhof begleitete, zögerte er bei der Segenszeremonie am Grab etwas. Nach dem ersten Satz platzten zwei Kanonenschüsse vom nahe gelegenen Truppenübungsplatz in die Stille. Mit großer Armbewegung wies er bei den Worten „nicht wie die Welt gibt“ in die Richtung der französischen Panzer. Ich fand das sehr eindrucksvoll. Später gestand er mir, dass mit solchen Übungsschüssen zu rechnen sei und er öfter diese Demonstration bewusst einsetze. Er warte geradezu darauf.

Ich mag eigentlich nicht den Missbrauch der Liturgie für politische Zwecke, schon gar nicht, wenn Menschen in Trauer damit überrascht werden. Ich frage mich auch, ob denn nur die Panzer im neutestamentlichen Sinne „Welt“ seien und nicht auch der Pfarrer bei einer Amtshandlung.

Zweifellos hat es in der Geschichte der Kirche eine Tendenz gegeben, den politischen Frieden der Obrigkeit zu überlassen, die ihn durch Macht erzwingen wollte. Bewusste Christen haben sich oft davon angewidert zurückgezogen und auf den Frieden der Seele, wenn nicht gar auf den Frieden im Jenseits beschränkt. Deswegen hat dieser Vers wohl seinen liturgischen Platz bei Beerdigungen bekommen.

Doch auch der Christus des Johannesevangeliums steht in der jüdischen Tradition und bleibt also der Erde treu. Wenn auch dort aufgrund übler Erfahrungen die „Welt“ fast zum feindlichen Widerpart Gottes und damit der Christen wird, in der sie Anfeindungen und Verfolgungen erleben, so gilt doch: „Denn also hat Gott die Welt geliebt…“  (Joh. 3,16)

Weil Gott die Welt liebt, treten wir Christen  für den Frieden ein. Da sind wir alle einig. Doch mit oder ohne Panzer – das ist weiterhin strittig. Diese Frage beschäftigt nicht zuletzt diese Akademie von Anfang an.

Es ist bekannt, dass sich Paul Tillich der Frage nach dem Frieden immer wieder gestellt hat. Am 18.2.1965, also ziemlich am Ende seines Lebens, hält er eine Rede anlässlich der Konferenz „Pacem in Terris“ in New York. Er würdigt zunächst die Enzyklika von Papst Johannes XXIII., fügt aber etliche kritische Bemerkungen an, die nichts von ihrer Aktualität verloren haben. Er sieht, dass „es große Kulturgruppen gibt, … für die die Würde des Menschen kein letztes Prinzip ist. Nur eine längere gegenseitige Beeinflussung, in der der Westen geben wie nehmen müsste, könnte diese Situation ändern. Das sollte …von Versuchen abhalten…Freiheit und Gleichberechtigung gegen Menschen mit anderen Prinzipien gewaltsam durchzusetzen.“  Damit hat der das interkulturelle Problem gesehen, dass nicht alle unter Frieden das gleiche verstehen. Als zweites Problem sieht er die Gerechtigkeit, die dem Frieden zugrunde liegen muss, den Frieden aber auch gefährdet: „Nichts ist bezeichnender für die tragische Seite des Lebens als die Tatsache, dass im Kampf um Gerechtigkeit Ungerechtigkeit unvermeidbar ist.“ Darum vermisst er „eine klare Stellung zur Zweideutigkeit der Macht, ohne die es unmöglich ist, das Problem des Friedens realistisch zu behandeln.“ Man wollte diese Problem mit der Vorstellung vom „gerechten Krieg“ lösen, was Tillich für obsolet hält: „Nur für geringere Konflikte hat der alte Begriff noch Bedeutung und wird vielleicht zu einer Art Weltpolizei führen. Aber ein Konflikt zwischen denen, die solch einer Weltpolizei Macht und Autorität verleihen, wäre in dieser Weise nicht zu lösen.“ Viertens sieht er, dass  man an Regierungen nicht die gleichen Forderungen stellen kann wie an Individuen. Diese können sich notfalls für ihre Ideale opfern, aber eine Regierung kann das nicht mit der Bevölkerung tun. Aber sie kann eine gewisse Selbstbeschränkung erreichen, wenn sie das Problem des Prestiges löst. Oft geht es ja nicht einmal um Interessen, sondern um Ehre und Prestige, um „das Gesicht wahren“.

Schließlich kann man sich nicht  nur „an die Menschen guten Willens“ richten, sondern: „Man sollte sich an alle Menschen wenden in der Erkenntnis, dass in dem besten Willen ein Element des bösen Willens enthalten ist und in dem bösesten Willen ein Element des guten Willens.“

Als guter Philosoph unterscheidet Tillich echte Hoffnungen von utopischen Erwartungen. Die Bibel ist ja immer wieder ein Buch auch der zerbrochenen und wieder erneuerten Hoffnung. Nicht zuletzt die Geschichte des 20. Jahrhunderts mit Faschismus und Stalinismus gibt Anlass zur Skepsis. „Eine echte Hoffnung gründet sich darauf, dass etwas von dem, auf das man hofft, schon gegenwärtig ist, so wie in dem Samen etwas von der künftigen Pflanze gegenwärtig ist, während utopische Erwartungen keine Grundlage im Gegenwärtigen haben.“

Die atomare Bedrohung bringt immerhin feindlichen Gruppen zum Bewusstsein, dass es eine Menschheit mit gemeinsamem Schicksal gibt. Sodann zwingt die technische Zusammenarbeit zu größeren Einheiten. Eine Hoffnung bieten auch kulturelle und religiöse Bindungen über Grenzen hinweg, nicht zuletzt „gesetzliche Organisationen“, worunter man wohl die UNO  verstehen darf. Letztlich braucht es aber den „Eros der Gemeinschaft“, ohne den eine Weltgemeinschaft nicht möglich ist. „Er transzendiert sowohl Interessen wie Gesetze. Jeder Ausdruck eines solchen Eros berechtigt zur Hoffnung auf Frieden, jede Ablehnung eines solchen Eros verringert die Aussichten auf Frieden.“

Es gibt kein Ende der Geschichte des Unfriedens oder die völlige Herrschaft von Gerechtigkeit und Frieden, wenn nicht das Reich Gottes in die Geschichte  einbricht und die zerstörenden Strukturen der Existenz überwindet.

„Das bedeutet, dass wir auf keinen Endzustand der Gerechtigkeit und des Friedens innerhalb der Geschichte hoffen dürfen. Wir können aber auf Teilsiege über die Mächte des Bösen in einem besonderen Augenblick der Geschichte hoffen.“

„Meinen Frieden gebe ich euch“ –  das ist doch das „Reich Gottes“, das Christus uns verheißt. Nicht nur für den Friedhof, das Jenseits, sondern für die Veränderung im Diesseits. Wie schön, wenn die Kirche eine Gemeinschaft des Eros ist!

„Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt“ – der Drohfriede ohne Gerechtigkeit, die Tricksereien und Lügen der Machthaber und Ideologen. Die Gewalt der großen und kleinen Terroristen.

Darum trotz schrecklicher Nachrichten: „Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht“

(alle Zitate aus: Paul Tillich, Probleme des Friedens, in: Impressionen und Reflexionen, Ges.Werke XIII, Stuttgart 1972, S.436-443.)